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	<title>Leben in Farbe &#187; Gräfin</title>
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		<title>Die Gräfin</title>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 06:05:12 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Die Familie]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Tochter des alten Grafen, die Gräfin von Geschminkt (so lautete ihr Name in wörtlicher deutscher Übersetzung), sprach so deutsche Worte, mit denen sie beachtliche Erfolge erzielte. Sie hatte die Redseligkeit ihres Vaters geerbt, war aber ebenfalls nicht uninteressant dabei. Neben den Angelegenheiten unseres Zusammenlebens besprach sie vorwiegend das ungewisse Schicksal ihres Mannes mit uns. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tochter des alten Grafen, die Gräfin von Geschminkt (so lautete ihr Name in wörtlicher deutscher Übersetzung), sprach so deutsche Worte, mit denen sie beachtliche Erfolge erzielte. Sie hatte die Redseligkeit ihres Vaters geerbt, war aber ebenfalls nicht uninteressant dabei. Neben den Angelegenheiten unseres Zusammenlebens besprach sie vorwiegend das ungewisse Schicksal ihres Mannes mit uns. Von ihrem Ältesten sprach sie nicht, denn sie hatte die Hoffnung verloren.</p>
<p>An der Gräfin von Geschminkt (ihr französischer Name war den meisten zu schwierig) hatten wir in der Folgezeit auch in den umliegenden Ortschaften unsere Freude, wenn sie, da es kein Benzin für ihren schönen Kraftwagen mehr gab, mit großer Würde auf einem kleinen Esel wagen saß, mit dem sie ihre Einkäufe erledigte. Sie war um ihren Sohn in Trauer, zog sich stets sehr einfach an und ließ lediglich ihrem Gesicht das zukommen, was ihm ihrem Namen nach gebührte. Es war ein komischer Anblick, die Gräfin auf ihrem Bock thronen zu sehen, während das kleine Grautier mit hängenden Ohren munter dahin trabte oder auch gelegentlich störrisch wurde und dann erst nach längeren Ansprachen seiner Lenkerin seine Pflicht wieder aufnahm.</p>
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		<title>Rundgang im Schloss</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 15:54:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schloss]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Gräfin]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Als wir in die Halle des Schlosses treten, die von einem riesigen Bild des Roi Soleil beherrscht. Vor 800 Jahren schon lebten hier die Grafen von Prongues, und die Marmortafel spricht von dem fernen Vorfahren, der mit Wilhelm dem Eroberer aus einem Schloss, das früher hier stand, gegen England fuhr, bei Hastings mitkämpfte und ein großes, mächtiges Geschlecht in England gründete, dessen späte Enkel es nach vielen Jahrhunderten wieder verließen, um in Heimat und Schloss ihrer Altvorderen zurückzukehren. Nur einen Seitenblick können wir auf diese Geschichte um witterte Tafel werfen, denn es gilt, die Herrin des Schlosses zu begrüßen und mit ihr die nun zu treffenden Maßnahmen  zu besprechen.</p>
<p>Die Frau Gräfin entschuldigt ihren Vater, den  letzten Grafen von Prongues, wegen seines Alters. Er kann sich um dergleichen nicht mehr bekümmern. Man kommt mit ihr sehr gut aus, denn sie ist entgegenkommend, ohne ihrer Würde als Französin etwas zu vergeben.</p>
<p>Die Gräfin lässt uns nun das Schloss besichtigen und ihre Führung ist hochinteressant. Es gibt keine neu modischen Möbel, kein modernes Bild in den Gängen und Zimmern, nur die umkleideten Heizkörper und die elektrischen Birnen in den antiken Lampen erinnern an das Zeitalter der Technik. Das Schloss ist ganz und gar mit alten Kostbarkeiten eingerichtet, die nicht muffig, sondern lebendig wirken. Die Wände sind mit riesigen Gobelins herrlicher Arbeit bedeckt, überall hängen Gemälde, die einen Ehrenplatz im Museum verdienten und die engen Beziehungen und Verflechtungen der Familie mit der Geschichte Frankreichs andeuten.</p>
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